Originaltitel: Edwina
 1.Ausstrahlung: 24.Dezember 1972

 

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Lt. Edwina Ferguson hat Geburtstag und ihre Kameraden schmeißen eine Party für sie. Sie bekommt nette Geschenke - Messingpolitur fürs Sparschwein von Hawk und Trap, die Zehn Gebote von Frank, unsigniert und einen kugelsicheren Hüftgürtel von den Schwestern. Edwina ist überrascht und freut sich sehr. Aber als die anderen das Lied "For she's a jolly good fellow ..." anstimmen, rennt sie plötzlich nach draußen. Margie läuft ihr hinterher und dann schüttet Edwina ihr Herz aus. Der Mann, mit dem sie zwei Jahre verlobt war, hatte sich nur einmal gemeldet, seit er nach Korea eingezogen wurde. Und das, obwohl sie ihm täglich schrieb. Dann sei sie Krankenschwester geworden, in der Hoffnung, jemanden wie Seymour zu treffen. Doch nun würde sie in ein paar Wochen schon nach Hause fahren und es hätte keinen Seymour gegeben und auch sonst niemanden. Margie versucht, ihr Mut zu machen, aber Edwina hat ein kleines Problem: Sie ist ein furchtbarer Pechvogel und es passieren ihr dauernd die dümmsten Missgeschicke. Ein Mann würde sein Leben wagen, versuchte er, sich ihr zu nähern. Aber Margie ist entschlossen, etwas für Edwina zu tun. Sie schart die anderen Schwestern um sich und man lässt die männlichen Insassen des Camps wissen, daß solange nichts mehr läuft, bis sich einer von ihnen um Edwina kümmert. Als erster bekommt das Hawkeye zu spüren. Er findet Edwina zwar sehr nett, bezeichnet sie aber als "Landmine in Pluderhosen". Auch Henry fühlt sich auf einmal sehr einsam, seit Leslie ihn links liegen lässt. Als auch die kalten Duschen nicht mehr helfen, ist klar, dass etwas geschehen muss. Im Klartext: Es muss sich einer für das Wohl der Allgemeinheit opfern! Dazu werden Strohhalme gezogen und Hawk zieht im wahrsten Sinne des Wortes den Kürzeren. Frank, der die ganze Sache unmoralisch und verwerflich findet, lacht vor Schadenfreude, daß es ausgerechnet seinen Lieblingsfeind Hawkeye getroffen hat. Hawk, den das dämliche Lachen fast zur Weißglut treibt, will sich auf ihn stürzen. "Was kriegt man eigentlich für das Strangulieren eines Mannes mit seiner eigenen Zunge?" Von jetzt an werden Hawk und Edwina von den anderen mit Adleraugen beobachtet. Hawk gibt sich wirklich Mühe, Edwina zu überzeugen, daß seine Absichten bei ihr ehrlicher Natur sind, aber sie ist misstrauisch, weil er sich sonst auch nie für sie interessiert hat. Nun denn, für den Abend haben die beiden jedenfalls eine Verabredung, für die sie feierlich herausgeputzt werden. Hawk holt Edwina bei ihrem Zelt ab und als Begrüßung schlägt sie ihm die Zelttür vor den Kopf. Der Abend wird eine einzige Aneinanderreihung von Katastrophen. Als Hawk ihr im Sumpf einen Martini reicht, reißt sie das Glas so heftig hoch, dass Hawk der Inhalt ins Gesicht schwappt. Er macht eine unbedachte Bemerkung, die eigentlich witzig gemeint war, aber Edwina ist nicht zum Scherzen zumute. Sie will gehen und meint, es sei besser, das alberne Spiel zu lassen und einfach so zu tun, als ob. Hawk möchte sie davon abbringen, aber beim Aufstehen haut sie ihm ihren Kopf vors Auge. Weil sie ihm helfen will, holt sie Eis zur Kühlung, presst es ihm aber in ihrer Ungeschicktheit genau i n s Auge. Die arme Edwina ist verzweifelt und Hawk kann sie gerade noch davon abhalten, zur Tür hinauszustürzen. Er erklärt ihr, dass sie nicht jemanden verletzten müsste, um sicherzugehen, dass man sie nicht zuerst verletzt. Dann möchte er mit ihr tanzen, wobei sie ihn mit dem Po gegen den heißen Ofen schiebt. Dann stößt sie das Tablett mit den Martini-Gläsern auf den Boden und Hawk tritt unglücklicherweise mit bloßen Füßen in die Scherben. Die entsetzte Edwina will ihn auf's Bett drücken, wobei er das Gleichgewicht verliert und gegen ein Regal stößt, das über ihm zusammenbricht. Die arme Edwina! Hawk aber hat mit seiner Sensibilität erfasst, wie wichtig dieses Zusammensein für Edwina ist und beweist viel Takt und Geduld. Trotz Schmerzen überall an seinem geschundenen Körper fragt er Edwina, ob er sie küssen darf. Und als das ohne weitere Katastrophe klappt, ist Edwina überglücklich. Voll Freude lehnt sie sich gegen das Ofenrohr, das daraufhin genau auf Hawkeyes Kopf landet. Aber den kann nichts mehr erschüttern und er kann sich das Lachen nicht verkneifen.

Hauptdarsteller:
Alan Alda (Hawkeye Pierce)
Loretta Swit (Margaret Houlihan)
Wayne Rogers (Trapper John)
McLean Stevenson (Henry Blake)
Gary Burghoff (Radar O´Reilly)
Larry Linville (Frank Burns) 

Nebenrollen (eine Übersicht mit allen Nebendarstellern finden Sie hier)

Arlene Golonka (Edwina Fergusen) 
Marcia Strassman (Margie Cutler) 
Linda Meiklejohn (Leslie)

Regie und Drehbuch

Regie: James Sheldon
Drehbuch Hal Dressner

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