Originaltitel: Aid Station
 1.Ausstrahlung: 11.Februar 1975

 

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Da sitzt man gerade gemütlich bei einem schmackhaften Frühstück, als der Lautsprecher bekanntgibt, Colonel Blake lade zu einem morgendlichen Appell ein. Frank und Margaret beschweren sich bei dieser Gelegenheit gleich darüber, dass Pierce und McIntyre beim Frühstück wieder herumgealbert hätten. "Ich glaube kaum, dass es von Offizieren zuviel verlangt ist, sich beim Frühstück militärisch zu benehmen", findet Margaret. "Ich kann nicht gleichzeitig salutieren und dabei kotzen", wirft Trap ein. Dann kommt Henry zur Sache. Ein Truppenverbandsplatz ist schwer beschossen worden. Bis zum Eintreffen der Ablösung hätte die 4077ste Personal bereitzustellen. Der Chirurg ist gefallen. Nun bräuchten sie dort einen neuen Schneider, 'ne OP-Schwester und 'nen Sani. Margaret meldet sich gleich freiwillig. "Was ist mit 'nem Chirurgen?", fragt Henry. Da sich niemand freiwillig meldet, soll gelost werden. Dazu benutzt man die Frühstückswürstchen. Wer die kurze Wurst zieht, muss gehen. Hawk meint, er müsse zurückgestellt werden, weil er ledig sei und die meisten Kinder hätte. "Typisch! Sie machen wieder 'ne Farce draus!", empört sich Frank. "Ich mach doch keine Farce draus, verbrannte Würste aus 'ner Bettpfanne zu ziehen, um einen Freiwilligen fürs Verwundetenabzeichen zu finden!", entgegnet Hawk. Trapper und Frank ziehen jeder eine lange Wurst und so meldet sich Hawk gezwungenermaßen freiwillig. Nun muss noch der Sani gefunden werden. Father Mulcahy zieht den glücklichen Gewinner einer Reise an die Front aus der Personalkartei. Es hat Klinger erwischt, der auch ganz begeistert ist. In einem Sarg wollte er die Army eigentlich nicht verlassen. Für den Fall der Fälle lässt er Radar notieren, wer seine Kleider bekommen soll. Als er bei seinem Nerz angekommen ist, seufzt er. Den habe er sich für seinen Psychiatertermin in Seoul zugelegt. Er wäre schon ganz dicht an seiner Mackenparagraphenentlassung dran gewesen. Dann hätte er den Pelz des Psychiaters gesehen - Polarfuchs, knöchellang. "Ist nicht einfach, wenn die Ärzte bekloppter sind als man selbst." Während Margaret ihren Seesack packt, schärft sie Frank ein, ja die Finger von anderen Schwestern zu lassen, sonst würde sie ihm die Kehle durchschneiden. Auch Hawk packt. Trap teilt er mit, da liege ein Brief in seinem Spind. Sein Testament. "Ich vermache alles dem Benjamin-Franklin-Pierce-Gedächtnis-Bordell." Von dem Verbandsplatz ist nicht mehr allzu viel übrig, es sieht schlimm dort aus. "Nun mache ich mal 'nen Hausbesuch und dann ist das Haus weg.", stellt Hawk fest. Und er bestimmt gleich, was zu tun ist. Er werde die Reihenfolge festlegen. Klinger soll die Verwundeten vorbereiten und sich um die Instrumente kümmern. In einer kurzen Verschnaufpause ruft Klinger alias "Siebenter Zwerg" bei Radar alias "Schneewittchen" an, um ihm über die Lage zu berichten. Klinger hat sich notdürftig hinter einem Stützbalken verkrochen, während in seiner Nähe pausenlos Granaten einschlagen. Er hat keine Zeit für ein längeres Gespräch und Radar kommt nicht mal dazu, ihm Glück zu wünschen. Es ist unvorstellbar, was Hawk, Margaret, Max und die Sanitäter dort auf diesem Verbandsplatz leisten. Max muss den Blutdruck bei den Patienten messen und sogar für Hawk bei einem der Verwundeten eine Blutung abdrücken, weil Hawk mal wieder woanders hinhecheln muss. Während auf diesem Verbandsplatz, unter ständigem Granatbeschuß, alle ohne zu murren tun, was notwendig ist, auch wenn es eigentlich ihre Fähigkeiten übersteigt, mault Frank im Camp über die Bedingungen, unter denen er arbeiten muss! Er verlangt von Henry, McIntyre zu untersagen, ihn noch länger zu schikanieren. Henry ist Franks Meckerei leid. "Frank! Ich werde in ihr Zeugnis schreiben: Verträgt sich bei der Arbeit und beim Spielen nicht mit den anderen Kindern!" Abends kommt Radar in den Sumpf. Er wäre so allein, es sei alles so ruhig hier. Trapper erlaubt ihm, in Hawks Bett zu schlafen und stört sich nicht an Franks Protest, dies sei ein Offizierszelt. "Muss nur richtig schnarchen, so wie ein Offizier." Auch Henry zieht es in den Sumpf. "Henry, geht's dir gut?", fragt Trap. "Ja, ja, sicher." "Machen sie sich Sorgen um die da draußen?", fragt Frank. "Ich hab sie rausgeschickt, wenn sie sich erinnern. Ich, der kommandierende Offizier! Zuhause treffe ich Entscheidungen wie 'lasse ich mir eine Bowlingkugel nach Maß arbeiten oder lasse ich lieber unsere Katze sterilisieren'. Aber Leute an die Front zu schicken, das bin ich nicht gewöhnt." Auf dem Verbandsplatz ist es Abend und auch ruhig geworden. Klinger ist vor Erschöpfung eingeschlafen. "Er hat gut gearbeitet", meint Margaret. "Ja, er macht seinen Höschen alle Ehre." Margaret macht sich Sorgen wegen möglicher Scharfschützen. Deshalb rückt Hawk näher an sie ran. Und dann meldet Radar Henry, dass die drei gesund und auf dem Rückweg sind. Henry ist sehr erleichtert und meint, er bräuchte jetzt aber einen Drink. "Sie haben schon alles leergelutscht, Sir." "Radar, halten sie mich etwa für einen Alki?" "Das würde ich mir nie erlauben, Sir!" Das, was Hawk, Margaret und Max auf dem Verbandsplatz durchgemacht haben, hat sie einander näher gebracht. Und so erklärt Hawk, Margaret sei sein Lieblingsoffizier in der ganzen amerikanischen Armee, dem Max sich voll anschließt. Margaret ist gerührt. Und singend fahren sie ins Camp ein. Trap will von Hawk wissen, wie der Major gewesen sei und Hawk wirft Trap seine schmutzige Fantasie vor. Frank passt es gar nicht, dass Margaret ihm erzählt, sie und Captain Pierce hätten perfekt zusammengearbeitet. Er gibt aber zu, er sei so allein und eifersüchtig gewesen. "Ich habe mit einem deiner Stiefel unterm Kopfkissen geschlafen, ehrlich!" Beim Abendessen kann Frank sein Gemeckere über die Bedingungen, unter denen man hier arbeiten muss, mal wieder nicht lassen. Hawk und Margaret lächeln sich dabei nur an. Sie haben Schlimmeres erlebt.

 

Hauptdarsteller

Alan Alda (Hawkeye Pierce)
Loretta Swit (Margaret Houlihan)
Wayne Rogers (Trapper John)
McLean Stevenson (Henry Blake)
Gary Burghoff (Radar O´Reilly)
Larry Linville (Frank Burns) 
William Christopher (Father Mulcahy)
Jamie Farr (Maxwell Klinger)

Nebenrollen (eine Übersicht mit allen Nebendarstellern finden Sie hier)

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Regie und Drehbuch:
Regie : William Jurgensen
Drehbuch: Larry Gelbart, Simon Muntner

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