Originaltitel: Abyssinia, Henry
 1.Ausstrahlung: 18. März 1975

 

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Normalerweise sind es immer schlechte Nachrichten, mit denen Radar in den OP kommt. Aber heute ist das anders. "Sie fahren nach Hause!", sagt er zu Henry. Er hätte alle Punkte zusammen und würde entlassen. "Erst Tokio, San Francisco und dann nach Hause!" Henry kann sein Glück kaum fassen. Alle freuen sich mit ihm. Aber er braucht nun erstmal einen ordentlichen Schluck. Er bietet auch Radar einen an. Aber der lehnt dankend ab. Er würde rote Augen bekommen und dann umfallen. "Ist aber ganz angenehm, mit roten Augen auf dem Boden zu liegen", meint Henry. Radar erinnert Henry daran, dass er seine Frau anrufen wollte. Wie spät es denn jetzt in den Staaten sei? Henry fragt sich, warum nicht alle Menschen dieselbe Uhrzeit hätten. "Weil die Erde rund ist und sich um sich selbst dreht", erklärt Radar. "Ach so. Ich dachte, das hätte die Army erfunden." Henry stellt fest, dass jetzt nicht der geeignete Zeitpunkt für den Anruf sei, halb sechs wäre besser. Und Henry schwärmt Radar von Lorraine und ihrem makellosen Körper vor. Indessen sind die beiden Majors ganz aus dem Häuschen. Margaret sieht Frank als zukünftigen Kommandeur des 4077sten. "Ich fühle schon, wie die Kraft durch deine Venen rauscht." "Rausche ich wirklich so?" Dann hat Henry endlich seine Frau am Telefon, die vor Freude weint. Leider ist die Sprechzeit viel zu kurz. "Süße Lorraine", seufzt Henry. Und Radar meint zu Hawkeye gewandt: "Seine Frau hat eine sagenhaft geile Figur." Dieser Satz aus Radars Munde löst bei Henry ungläubiges Staunen und bei Hawk ein nicht zu verbergendes Grinsen aus. Nun geht es ans Ausmisten. Während Henry im Büro seine Sachen packt, fördert er einige Erinnerungsstücke zutage. Okay, das verschwundene Mayonnaiseglas vom Nationalfeiertag löst keine Wehmut aus, aber Henry findet auch ein Foto mit ihm und Radar, welches gemacht wurde, nachdem Henry Radar den Blinddarm entfernt hatte. Beide werden ein bisschen sentimental. Radar hat ein kleines Abschiedsgeschenk für Henry - einen Schlüsselanhänger mit Widmung. Auch Henry gibt Radar etwas als Andenken - ein Thermometer, das seinem Vater gehörte. Abends feiern Hawk, Trap und Radar mit Henry bei Rosie eine intime Abschiedsparty. Es ist eine beschwingte Runde und es wird viel gelacht. Und es kommt manche Erinnerung an gemeinsame Stunden hoch. Während Henry zum "Entsafter" torkelt, bauen sich die anderen dekorativ auf. Sie haben nämlich ein gemeinsames Abschiedsgeschenk für Henry. Da sie inzwischen ziemlich voll sind, fällt ihnen das aufrechte Stehen schwer. "Steh' gefälligst gerade", raunt Hawkeye Trapper zu. "Ich steh' doch grade. Das Land ist nur krumm", lallt Trap zurück. Henry ist gerührt, als die anderen ihm sein Geschenk überreichen - einen funkelnagelneuen Zivilanzug. "Woher wusstet ihr denn meine Größe?" "Oh, ich hab sie abgepaust, während sie schliefen", erklärt Radar. Dann ist die Stunde des Abschieds gekommen. Henry sieht in seinem neuen Anzug einfach todschick aus. Weder Henry noch den anderen fällt der Abschied leicht. Zuviel haben sie gemeinsam durchgemacht. Dann ist der Hubschrauber da. Henry will gerade einsteigen, da sieht er Radar stehen, der vor ihm salutiert. Und er kommt zurück, um Radar kräftig zu umarmen. Alle winken Henry nach, als der Hubschrauber davonfliegt. Wieder im OP. Und wieder kommt Radar mit einer Nachricht. "Lieutenant Colonel Henry Blakes Flugzeug wurde über dem japanischen Meer abgeschossen. Die Maschine stürzte ab ... und es gab keine Überlebenden." Es gibt wohl niemanden im Raum, den diese Nachricht nicht trifft. Es folgt ein Nachruf auf den geliebten Colonel, der jedem, der Henry Blake kannte, die Tränen in die Augen treibt.

 

Hauptdarsteller

Alan Alda (Hawkeye Pierce)
Loretta Swit (Margaret Houlihan)
Wayne Rogers (Trapper John)
McLean Stevenson (Henry Blake)
Gary Burghoff (Radar O´Reilly)
Larry Linville (Frank Burns) 
William Christopher (Father Mulcahy)
Jamie Farr (Maxwell Klinger)

Nebenrollen (eine Übersicht mit allen Nebendarstellern finden Sie hier)


(...)

Regie und Drehbuch:
Regie : Hy Averback
Drehbuch: Jim Fritzell, Everett Greenbaum

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